Welche Versicherungen sind sinnvoll?

Versicherungen sind wichtig, manche sind in Deutschland sogar gesetzlich vorgeschrieben. Doch die Deutschen sind tendenziell überversichert und geben nach Expertenschätzung jährlich 15 Millionen Euro für überflüssigen Versicherungsschutz aus. Die Frage, welche Versicherungen wirklich sinnvoll sind, muss differenziert beantwortet werden. Der wichtigste Faktor dabei ist die persönliche Lebenssituation. Berufseinsteiger brauchen eine andere Absicherung als Familien mit Kindern.

Generell gilt, das Versicherungen existenzielle Risiken absichern sollen, und nicht jede Kleinigkeit, die im Alltag schief gehen kann.

Unerlässliche Versicherungen für Jedermann:

  • gesetzliche oder private Krankenversicherung:
    Im ersten Quartal 2007 besaßen laut statistisches Bundesamt in Deutschland über 200.000 Menschen keine Krankenversicherung. Dabei ist eine gute Versorgung im Krankheitsfall durch nichts zu ersetzen. Wer selbstständig ist oder oberhalb der gesetzlichen Versicherungspflichtgrenze von 48.150 im Jahr verdient, hat die Wahl, ob es eine private oder gesetzliche Versicherung sein soll. Zu entscheiden, was besser ist, ist allerdings nicht immer ganz einfach.Eine private Krankenversicherung eignet sich vor allem für junge Gutverdiener, da der Beitrag sich nach dem Eintrittsalter und nicht – wie bei der gesetzlichen – nach dem Einkommen richtet. Oftmals bekommt man so für sehr günstige Beiträge die guten Leistungen der privaten Krankenversicherung wie freie Arztwahl, kürzere Wartezeiten, höhere Erstattungen für Zahnbehandlungen und vieles mehr. Die Leistungen lassen sich ganz nach Wunsch zusammenstellen. Mit zunehmendem Alter steigen allerdings die Beiträge zur privaten Versicherung teils exorbitant, was später im Rentenalter ein schmerzhaftes Loch ins Budget reißen kann. Und Achtung: Wer einmal in die private Versicherung gewechselt ist, kann nur dann in die gesetzliche Kasse zurück, wenn das Einkommen unter die Versicherungspflichtgrenze sinkt oder bei Arbeitslosigkeit.In der privaten Krankenversicherung ist zudem für jedes Familienmitglied ein einzelner Beitrag fällig, während bei der gesetzlichen Versicherung Ehe-/Lebenspartner ohne eigenes Einkommen und Kinder kostenlos mitversichert sind.

    Meine Empfehlung lautet daher, bei Eintrittsalter über 30 oder geplantem bzw. vorhandenem Nachwuchs eine günstige gesetzliche Kasse wie zum Beispiel die IKK direkkt zu wählen und eine private Zusatzversicherung abzuschließen, die gewünschte zusätzliche Leistungen wie Zweibettzimmer oder Chefarztbehandlung abdeckt. Ein Vergleich der Beiträge zu gesetzlichen Krankenkassen hilft bei der Entscheidung. Der Wechsel in eine günstige Kasse kann mehrere Hundert Euro Ersparnis pro Jahr bringen, was leicht die Krankenzusatzversicherung finanziert. Ich selbst habe mich auch für diese Variante entschieden.

  • Haftpflichtversicherung
    Die Private Haftpflichtversicherung ist nach unabhängiger Meinung von Verbraucherschützern eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Ob es um die bei einer Party beschädigte Stereoanlage des Freundes, den mit dem Fahrrad angefahrenen Fußgänger oder den vom Hund gebissenen Briefträger geht: Wer einen Schaden anrichtet, muss dafür haften; und zwar in unbegrenzter Höhe und lebenslang. Dabei ist eine Haftpflichtversicherung für deutlich unter 50 Euro im Jahr zu haben.
  • evtl. Kfz-Haftpflicht
    Für Autobesitzer ist die Kfz-Haftpflicht gesetzlich vorgeschrieben. Auch dabei gibt es aber große Preisunterschiede von mehreren Hundert Euro pro Jahr, so dass ein Vergleich lohnt. Ein Versicherungswechsel ist jeweils zum 30. November oder nach Preiserhöhungen möglich. Online Direktversicherungen bieten häufig besonders günstige Tarife für Kunden, die die gesamte Abwicklung über das Internet vornehmen wollen.

Für Berufseinsteiger und Singles sind zudem die folgenden Policen empfehlenswert:

  • Berufsunfähigkeit
    Die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente ist für alle, die nach 1961 geboren sind, abgeschafft worden. Allenfalls kann noch eine Erwerbsminderungsrente bekommen, wer aufgrund seiner Krankheit überhaupt nicht mehr arbeiten kann, unabhängig vom erlernten Beruf und persönlicher Qualifikation. Daher gilt es, für dieses Risiko vorzusorgen, um im Falle einer ernsten Erkrankung nicht den eigenen Lebensstandard zu gefährden. Gute Berufsunfähigkeitspolicen sind leider teuer. Sie zeichnen sich durch eine dem Bedarf entsprechende Rentenhöhe aus, die nicht deutlich unter dem aktuellen Nettoeinkommen liegt, weiter ist der Verzicht auf die sogenannte „abstrakte Verweisung“ wichtig, so dass die Versicherung nicht verlangen kann, dass ein anderer Beruf ausgeübt wird. Zudem ist darauf zu achten, dass der Schutz durch eine Nachversicherungsgarantie bei veränderter Lebenssituation wie z.B. Heirat ohne erneute Gesundheitsprüfung angepasst werden kann. Je früher eine Berufsunfähigkeitspolice abgeschlossen wird, desto günstiger sind im Allgemeinen die Beiträge. Glücklicherweise gehört das zu den Sozialleistungen meines Arbeitgebers, so dass ich mir darum keine weiteren Gedanken machen muss.
  • Auslandsreise-Krankenversicherung
    Eine plötzliche Erkrankung im Urlaub kann ganz schön teuer werden, da gesetzliche Krankenversicherungen die Kosten für Behandlungen im Ausland außerhalb der EU oder gar notwendigen Rücktransport nicht unbedingt übernehmen. Da ein Krankenhausaufenthalt in den USA leicht 2000 Euro pro Tag kosten kann, kann ein mehrwöchiger Aufenthalt den finanziellen Ruin bedeuten. Dabei lässt sich für wenig Geld vorsorgen: Auslandskrankenschutz kostet lediglich 10 bis 20 Euro pro Jahr.
  • Hausratversicherung (bei hochwertiger Einrichtung)
    Jeder, dessen Einrichtung dem studentischen Sammelsurium entwachsen ist, oder wer teure Geräte wie Flachbildfernseher und hochwertige Stereoanlagen und Computer besitzt, sollte sich gegen den Verlust dieser Ausstattung durch Brand, Einbruch, Wasserschäden und andere Desaster versichern. Es ist schlimm genug, die eigene Wohnung brennen zu sehen, weil das Kind unbemerkt den Herd eingeschaltet hat oder eine Kerze zu nah am Vorhang brannte. Noch schlimmer aber ist es, wenn dann keine Versicherung dabei hilft, den Schaden zu ersetzen. Übrigens: Mein Mann und ich haben erst drei oder vier Jahre nachdem wir zusammen gezogen waren festgestellt, dass wir jeweils eigene Hausratversicherungen besaßen – wir haben auf diese Art sicher 1000 Euro verschwendet. Paare sollten unbedingt ihre Versicherungspolicen durchgehen und prüfen, was sich optimieren lässt!

für Familien zusätzlich:

  • Risikolebensversicherung
    Die Risikolebensversicherung ist Pflicht für Familien, insbesondere mit Kindern. Für Singles dagegen ist diese Art der Absicherung gänzlich unnötig. Mit dem Todesfallschutz sorgen Familien vor für den Fall, dass der Hauptverdiener stirbt und als Versorger plötzlich ausfällt. Denn Kredite für Hausbau oder Autofinanzierung laufen weiter und staatliche Renten reichen in der Regel nicht, um den Lebensstandard des verbleibenden – eventuell nicht berufstätigen – Elternteils und der Kinder zu sichern. Die Beiträge richten sich dabei nach Versicherungssumme und Laufzeit und können sehr unterschiedlich ausfallen; ein Vergleich lohnt auf jeden Fall, auch wenn diese Art der Absicherung deutlich günstiger ist als die nicht empfehlenswerten Kapital-Lebensversicherungen.
  • Kinderinvaliditätsversicherung
    Wenn ein Kind durch Krankheit oder Unfall invalide wird und permanente Pflege benötigt oder ein Haus behindertengerecht umgebaut werden muss, kann das unter Umständen die finanziellen Möglichkeiten einer Familie bei Weitem übersteigen. Eine Kinderinvaliditätsversicherung sorgt dafür, dass zu der emotionalen Belastung nicht auch noch eine finanzielle Belastung für die Familie kommt. Gute Policen bieten neben einer Einmalzahlung zusätzlich eine monatliche Rente an. Laut statistischem Bundesamt kommen 84% aller Behinderungen durch Krankheit und nicht durch Unfall zustande, so dass eine Kinder-Unfallversicherung absolut keine Alternative ist. Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder“ zeigt in einer PDF-Broschüre, wie sich durch geeignete Maßnahmen Kinderunfälle vermeiden lassen. Beim Abschluss einer solchen Police unbedingt darauf achten, dass in den Versicherungsbedingungen nicht die Zahlung ausgeschlossen wird für Invaliditätsfälle aufgrund angeborener oder im ersten Lebensjahr aufgetretener Erkrankungen.

für Hausbesitzer zusätzlich:

  • Gebäudeversicherung
    Damit werden Gebäude, Nebengebäude und Garagen gegen Risiken wie Brand, Leitungswasser, Sturm, Hagel und weitere Elementarschäden abgesichert. Die unterschiedlichen Risiken können dabei nach Bedarf kombiniert werden. Erinnert sich noch jemand an Elbhochwasser, bei dem viele Hausbesitzer ohne Versicherung ihre komplette Existenz verloren haben? Wenn zu dem Verlust aller persönlichen Habseligkeiten auch noch die fehlende Absicherung kommt, ist die Katastrophe kaum zu bewältigen. Daher sollten Hausbesitzer solche elementaren Risiken unbedingt absichern.

Im Ruhestand

Rentner benötigen normalerweise nur noch Haftpflicht- Hausrat- und Krankenversicherung sowie – falls sie im eigenen Heim wohnen – entsprechende Gebäudeversicherungen. Lebensversicherung sowie Berufsunfähigkeitsversicherung entfallen naturgemäß, ebenso andere Beiträge zur Altersvorsorge.

Die weniger sinnvollen Policen

Wie schon gesagt: Versicherungen sind dazu da, existenzielle Risiken abzusichern. Für potentielle Schäden im Bereich von wenigen Hundert Euro lässt sich besser Kapital auf einem Notfallkonto ansparen, da gibt es wenigstens Zinsen für das eingezahlte Geld. Hier eine Liste der entbehrlichen Versicherungen:

  • Unfallversicherung
    Die private Unfallversicherung zählt mit rund 30 Millionen Verträgen zu den am meisten verbreiteten Verträgen in Deutschland. Dabei sind zum einen Unfälle auf Arbeitswegen durch die Berufsgenossenschaft abgedeckt – und ohnehin hinterlassen die meisten Unfälle keine bleibenden Schäden. Insofern ist eine solche Police nur bedingt notwendig für diejenigen, die nicht durch gesetzliche Rentenansprüche abgesichert sind, also Schüler/Studenten, Hausfrauen / -Männer. Alle anderen sind zudem mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung besser bedient, weil diese unabhängig von der Ursache der Berufsunfähigkeit zahlt. Denn was, wenn die Invalidität durch eine Krankheit statt durch einen Unfall verursacht ist?
  • Rechtsschutz:
    Allenfalls ist für Vielfahrer der Kfz-Rechtsschutz sinnvoll. Bei Arbeits- und Mietstreitigkeiten bieten Gewerkschaft oder Mieterbund bessere Unterstützung als eine private Rechtschutz-Versicherung
  • Private Arbeitslosigkeitsversicherung
    Eine solche Police ist unsinnig und teuer, weil das Geld nur über ein Jahr ausgezahlt wird und eine deutlich bessere Rendite durch Sparen in anderen Anlageformen zu erzielen ist.
  • Glasversicherung
    Da ein finanzieller Ruin durch Glasschaden nicht wirklich zu befürchten ist, ist eine Glasversicherung absolut entbehrlich, außer vielleicht für Besitzer großer verglaster Wintergärten – aber wer hat sowas schon. Sinnvoller ist meist eine Liquiditätsreserve auf einem Tagesgeldkonto. Empfehlung: Glasversicherung zum nächsten Termin kündigen.
  • Kfz-Insassenunfallversicherung
    Da alle berechtigten Ansprüche, die gegen den Fahrzeughalter oder Fahrer gestellt werden können, durch die Kfz-Haftpflichtversicherung gedeckt sind, ist diese Zusatzversicherung unnötig. Zum Schutz von Familienangehörigen ist eine Unfallversicherung, die alle Arten von Unfällen abdeckt, die bessere Wahl.
  • Kapital-Lebensversicherung
    Die typische Empfehlung lautet „Die Kapitallebensversicherung eignet sich vor allem für konservative Anleger, die einen zusätzlichen Todesfallschutz haben wollen.“ Die Wahrheit ist aber, dass ein Todesfallschutz alleine deutlich günstiger zu haben ist und es für die Altersvorsorge renditestärkere und flexiblere Anlageformen gibt. Nachdem seit 2005 die Erträge neu abgeschlossener Verträge bei Auszahlung versteuert werden müssen, sind Kapital-Lebensversicherungen für die meisten endgültig zu teuer, unflexibel und wenig rentabel. Die Renditeversprechen bei Abschluss werden am Ende selten eingehalten, denn für die zukünftigen Überschussanteile gibt es keine Garantie. Hohe Abschlusskosten mindern die Rendite zusätzlich, so dass die durchschnittliche Rendite oft weit unter diesen Prognosen liegt, und sogar unter der anderer Anlageformen.
  • Sterbegeldversicherung:
    Die Sterbegeldversicherung ist im Prinzip eine kleine Lebensversicherung, die aber in der Regel noch schlechtere Renditen abwirft als die Kapital-Lebensversicherung. Die Versicherungsbeitrage lassen sich besser anders anlegen.
  • Private Rentenversicherung
    Wir wissen alle, dass die gesetzliche Rente in Zukunft nicht ausreichen wird, im Alter den Lebensstandard zu halten. Daher ist private Vorsorge dringend geboten, jedoch gilt es hier, genau auszuwählen. Bei einer Rentenversicherung wird am Vertragsende eine monatliche Rente oder das ganze Kapital ausgezahlt. Die Höhe der Rendite kann jedoch keiner voraussagen, da die Garantieleistung meist sehr gering ist und die so genannten Überschussanteile jedes Jahr neu festgelegt werden. Gerade für jüngere bringen Fondssparpläne deutlich mehr, vor allem wenn eine Riester-Förderung möglich ist.

Fazit: Nimm Dir ein Wochenende Zeit, und prüfe Deinen Versicherungsschutz sorgfältig. In den meisten Fällen ist das gut investierte Zeit, denn es findet sich fast immer Verbesserungspotential.

  1. Schritt: Sind alle notwendigen Verträge vorhanden? Falls nicht, wird es dringend Zeit, Angebote einzuholen.
  2. Schritt: Gibt es für die gleiche Leistung möglicherweise günstigere Anbieter? Das lässt sich über einen kostenlosen Versicherungsvergleich herausfinden. Unter Umständen spart ein Wechsel einige Hundert Euro im Jahr.
  3. Schritt: Gibt es unnötige Verträge? Diese sollten bei nächster Gelegenheit gekündigt und durch eine geeignete Alternative ersetzt werden.

19 Gedanken zu „Welche Versicherungen sind sinnvoll?“

  1. Ein prima Artikel, der kurz und knapp in teils recht undurchsichtiges Versicherungsrecht einführt und Verbrauchern bei anstehenden Entscheidungen Hilfestellung leisten kann.

    Was ein weiteres schönes Thema wäre:

    Wie sich insbesondere Brandversicherungen im Schadensfall spreizen, die vertraglich geschuldete Entschädigung auszuzahlen. Hier wird gemogelt, was nur möglich ist.

    Suchen Sie mal eine Feuerversicherung, die nach dem Brand z.B. die nach der gesetzlichen Honorarordnung für Architekten und Ingenieure anfallenden Honorare ungeschmälert übernimmt.

    Ich habe noch keine gefunden.

    Konrad Fischer
    Dipl.-Ing. Architekt
    http://www.konrad-fischer-info.de

  2. Gute und ausführliche Auflistung der möglichen Versicherungen. Möglicherweise mag man ja es durchaus für überzogen halten, aber mit Ausnahme der Sterbegeldversicherung haben bzw. hatten wir alle schon einmal in Anspruch genommen. Besonders bei den Reisen ins Ausland kann eine Versicherung ungeheuer wertvoll sein, eine längere Krankheit ohne passende Auslandsreise-Versicherung könnte nämlich sogar durchaus im finanziellen Desaster enden.

  3. Dieser Artikel klärt sehr gut über die lebenswichtigen Versicherungen auf, die im Laufe abgeschlossen werden sollten. Dabei erachte ich die private Rentenversicherung als sehr relevant. Wie wir alle wissen, können wir unseren Lebensabend allein mit der gesetzlichen Rente nicht bestreiten. Darum ist es umso wichtiger, dass man sich im Vorfeld um die passende Vorsorge kümmert. Denn gerade hinsichtlich der Rente, werden uns mehrere Möglichkeiten der Vorsorge geboten. So ist es uns möglich in Form einer Riesterrente, Kapitallebensversicherung oder fondsgebundenen- und privaten Rentenversicherung fürs Alter vorzusorgen. In jedem Fall sparen wir Kapital an, welches wir später als Bonus zum Leben haben. Dabei gilt es sich über die verschiedenen Alternativen einer Rentenerhöhung eingehend zu informieren und einen Vergleich anzustellen. Denn so kann man auf der sicheren Seite sein, dass man sich für den Versicherer entschieden hat, der am besten die eigenen Erwartungen und Wünsche hinsichtlich einer Altersvorsorge erfüllt.

  4. Danke für die wichtige Aufstellung der Versicherungen. Das wird vielen Nutzern eine gute Gedankenstütze sein. Neben der Altersvorsorge ist auch die medizinische Versorgung sehr wichtig. Denn es bereits heute festzustellen, dass die gesetzlichen Krankenkassen ihre Leistungen nur noch schwer aufrecht halten können.

  5. Ein sehr aufschlussreicher Artikel. Gerade wenn es um die Inanspruchnahme gesetzlicher Krankenversicherungsleistungen geht, registrieren wir im Laufe der Zeit immer mehr Kürzungen, so dass es meist so vorkommt man müsste im Hinblick auf die Gesundheit alles zahlen. Und dabei werden häufig nicht die Versicherungsleistungen erbracht, die man sich von seinem Krankenversicherer wünscht. Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung unterscheiden sich nicht sehr stark von den Beiträgen der gesetzlichen Krankenversicherung, so dass es sich oftmals lohnen kann der privaten Krankenversicherung beizutreten und von den besseren Versicherunsleistungen profitiert.

  6. Sehr gut auf den Punkt gebracht. Deine Tipps zum Thema Versicherungen sind immer noch zu empfehlen. Kann nur jedem raten, alle zwei Jahre seine Versicherungen zu prüfen. Die Preise und Leistungen werden ständig angepasst, so dass sich hier einiges sparen lässt, das wiederum sinnvoll für die Altersvorsorge angelegt werden kann. Zur Krankenversicherung kann man ebenfalls sagen, dass man sich vorher gut überlegen sollte in die private Krankenversicherung zu wechseln oder ob es doch besser wäre gesetzlich krankenversichert zu bleiben und sich über Kranken-Zusatzversicherungen abzusichern. Das die Preise der Privaten nicht wesentlich höher sind als die Gesetzliche, dem stimme ich erstmal zu. Aber, als gesetzlicher Versicherter kann man besser planen, da die Beiträge sich auch immer an den Geldbeutel (Einnahmen) richten. Bei der Privaten hat man in schwierigen Zeiten leider Pech, denn die interessiert es nicht ob man den Beitrag bezahlen kann oder nicht. Wer es sich leisten kann auch in Zukunft hohe Beiträge für seine Gesundheit zu zahlen, dem würde ich die Private empfehlen. Wer dagegen eher auf wackeligen Beinen unterwegs, sollte es lassen und bei seiner Krankenkasse bleiben.

  7. Für mich zählt unter anderem die Hausratversicherung, die Haftpflichtversicherung und die Krankenversicherung zum unumgänglichen Versicherungsschutz.

  8. Hallo,

    das Team von Risikolebensversicherung Heute möchte diesesn Blog sehr lobend erwähnen. Vielen Dank für diese Ausarbeitung. Wir empfehlen weiterhin als Absicherung für die Familie eine Risikolebensversicherung abzuschließen. Denn Kapitallebensversicherungen lohnen sich auf Grund der hohen Kosten und den geringen Zinsen kaum noch.

  9. Ich staune, dass keiner hier an Strom sparen will. Denn die Kosten sind in den letzten Jahren um mehr als 35 Prozent gestiegen. Laut http://strom-und-gas-preise.de/ ist es weiterhin sehr wahrscheinlich, dass die Preise weiter ansteigen werden. Denn der Ausstieg der Atomenergie steht an und dieser muss von uns voll finanziert werden.

  10. Ich danke Ihnen für den interessanten Artikel.
    Ich stimme Ihnen da vollkommen zu. Längst nicht jede Versicherung ist nützlich und sinnvoll. Oft bezahlt man nur Unmengen ohne einen wirklichen Nutzen daraus zu ziehen.

  11. Das ist in der Tat eine gute Übersicht. Man hört ja von allen Seiten, dass man unterversichert ist. Dabei sind die meisten Sachen tatsächlich überflüssig. FInde ich gut, dass ich das hier mal schwarz auf weiss habe.

  12. Sehr gute Übersicht, danke dafür! Super hilfreich und sehr interessant. Gerade noch in jungen Jahern weiß man oft nicht welche Versicherung noch abgeschlossen werden sollte und da hilft auf jeden Fall so eine EInschätzung.

  13. Ich danke Ihnen für den interessanten Artikel. Man muss sich wirklich Gedanken machen, welche Versicherungen eigentlich sinnvoll sind. Bei dieser Fülle an Versicherungen heutzutage ist das sehr schwierig.
    Beste Grüße,
    Bernd

  14. Ich danke Ihnen für den interessanten Artikel. Es gibt viele Versicherungen die nicht zwingend notwendig sind. Da sollte man schon abwägen. Kfz-Haftpflicht erachte ich als äußerst sinnvoll.
    Beste Grüße,
    Norbert

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