Kleingeldblog hat ein neues Zuhause

Am 13. Januar 2008 startete Alexandra Mevissen mit dem Beitrag „Über Geld spricht man nicht!?“ den Kleingeldblog. Wegen zunehmendem Zeitmangel suchte sie nach 2 Jahren und 23 Blogartikeln eine geeignete Ablöse. Das war bereits im November 2010. Als ich Ende 2011 zufällig auf den Blog stieß, stand für mich sofort fest, dass dieser Blog nicht einfach so sterben kann. Nach reiflicher Überlegung beschloß ich dann schließlich den Blog selbst zu übernehmen.

Daher ist die Frage „Wer übernimmt den Kleingeldblog?„, seit meiner Übernahme am 23.Februar 2012, geklärt.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Alexandra für die Überlassung des  Kleingeldblogs und für die Unterstützung bei der Übernahme bedanken:

Danke Alexandra!

Der Kleingeldblog wird in Zukunft wieder regelmäßig unregelmäßig Tipps und Anregungen rund um die Themen Geldanlage, finanzielle Unabhängigkeit, etc. liefern. Gerne freue ich mich aber auch über eure Kommentare und weiteren Tipps zum Thema Kleingeld!!

Wer übernimmt den Kleingeldblog?

Es lässt sich hier schon seit geraumer Zeit beobachten, dass mir leider jegliche Gelegenheit fehlt, aktuelle Inhalte zu erstellen. Ich werde das Projekt daher zum Jahresende einstellen und auch die Domain kündigen. Es sei denn, jemand ist an der Übernahme interessiert. Anfragen gerne über das Kontaktformular.
So Long, and Thanks For All the Fish!

Wie man seine Ziele erreicht

Gestern habe ich mir endlich die Zeit genommen, und die „Last Lecture“ des im Juli an Krebs gestorbenen amerikanischen Wissenschaftlers Randy Pausch angesehen. Dieser Vortrag mit dem Titel „Really Achieving Your Childhood Dreams“ ist sein Vermächtnis an seine Kinder, er spricht darin über seine eigenen Träume und ihre Verwirklichung.

Es gibt auch eine deutsch untertitelte Version bei Google Video

Dabei war er „nicht so deprimiert, wie er sein sollte“ darüber, dass er nur noch wenige Monate zu leben hatte. Stattdessen konzentriert er sich darauf, das beste aus der verbleibenden Zeit zu machen: „I’ll keep having fun every day I have left“. Was seinen Vortrag insbesondere so inspirierend statt rührselig macht, ist dass er von der Verwirklichung der meisten seiner Träume in der ein oder anderen Form berichten kann. Das macht für mich ein erfülltes Leben aus: Seine Ziele zu kennen und an der Erreichung zu arbeiten. Der Rest kommt von selbst.

Also, fangen wir doch gleich mal an, her mit dem Notizblock:

  • Was wolltest Du mal werden, als Du noch klein warst? Mit anderen Worten: Hast Du Deinen Traumberuf? Oder war eher der Zufall oder die Umstände schuld? Es ist nie zu spät, hier etwas zu ändern.
  • Was wolltest Du immer schon mal tun, und bist noch nicht dazu gekommen? Einen Baum pflanzen? Die Welt umsegeln? Es wird höchste Zeit, konkret festzuhalten, wann und wie dieser Traum verwirklicht werden soll!
  • Worauf in Deinem Leben bist Du richtig stolz? Ein wirklich gelungenes Foto in der Dunkelkammer selbst vergrößert? Glückliche Kinder? Der Applaus von 500 Leuten nach einem tollen Vortrag? Der Siegtreffer beim Fußball? Jeder von uns hat schonmal das Gefühl erlebt, wenn alles einfach rund läuft. Gleichzeitig ist es ein Fingerzeig, in welche Richtung wir uns orientieren sollten.
  • Wenn Du nur noch ein Jahr zu leben hättest, wie würdest Du diese Zeit verbringen? Das hat selten mit Geld zu tun, oder? Warum nehmen wir uns nicht die Zeit, jetzt so zu leben, wie wir wollen? „Später“ könnte es zu spät sein.
  • Wenn Du nicht für Dein Geld arbeiten müsstest, wie würdest Du Deine Zeit verbringen? Wovor haben wir Angst?
  • Welche Werte sind Dir wichtig? Das sollte nach der Beantwortung der obigen Fragen einfach sein: Familie? Beruf? Abenteuer? Freiheit? Anerkennung? Gesundheit? Bildung? Mach eine Liste von den fünf Dingen, auf die es für Dich wirklich ankommt.

Die Antworten auf diese Fragen halte ich schriftlich fest, und ich bekomme ein ganz gutes Bild über mich selbst und die Dinge, die mir im Leben wichtig sind. Bei jeder größeren Entscheidung im Leben kann ich mich fragen, inwiefern ich meinen Zielen näher komme. Und natürlich macht mich das bereit, die „glücklichen Zufälle“ zu erkennen und zu nutzen, die einem so im Leben begegnen. Denn „Glück“ ist das Zusammentreffen von guter Vorbereitung und der passenden Gelegenheit.

Ich sehe ein, dass man das Beantworten dieser Fragen auch deprimierend finden kann – wenn man sich weit entfernt hat von den eigenen Wünschen und Zielen, und wenn sie unerreichbar scheinen, weil so viel anderes im Weg rumsteht. Dabei sind Hindernisse nur dazu da, zu beweisen, wie sehr ich etwas wirklich will. Und wenn ich weiß, was mir wichtig ist, kenne ich die Richtung, in die ich gehen kann, Schritt für Schritt.

Das können auch sehr kleine Schritte sein. Die Liste mit den 5 Werten gibt einen ersten Anhaltspunkt. Zu jedem der grundlegenden Werte überlege ich mir ein langfristiges Ziel (in 25 Jahren) und ein kurzfristiges Ziel (nächstes Jahr). Beispielsweise habe ich zu meinem Wert „Kreativität“ das langfristige Ziel, einmal ein Fotobuch bei einem angesehenen Verlag zu veröffentlichen. Kurzfristig möchte ich ein Fotoprojekt von A-Z planen und durchziehen. Als nächstes mache ich einen Plan, wie ich das erreichen möchte: Für das kurzfristige Ziel überlege ich, was ich in den nächsten 3 Tagen (Kamerasensor reinigen), nächste Woche (Projektidee entwickeln), jede Woche (1 Stunde am Projekt arbeiten), nächsten Monat (Projektidee prüfen und anpassen) und jeden Monat (Bildauswahl zusammenstellen und im Internet veröffentlichen) tun will. Für das langfristige Ziel vergleichbar: nächste Woche, nächsten Monat, jeden Monat, nächstes Jahr und jedes Jahr.

Das Aufdröseln in solche kleinen Schritte macht mein Ziel viel greifbarer, auf einmal sehe ich viel deutlicher vor mir, was ich tun kann und wie. Ich empfinde es als sehr befriedigendes Gefühl, an etwas zu arbeiten, das mir wirklich etwas bedeutet.

Tipps für mündige Verbraucher

Eine kurze Liste von grundlegenden Tipps und Infos – jeder, der Geschäfte macht, sollte all das schon längst wissen:

  1. Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das meist auch. 
    Kredite ohne Schufa, Risikofreie Investitionen mit Renditen über 10%, Nebenjobs mit Top-Verdienst fast ohne Aufwand, Gratisurlaube – In den allermeisten Fällen handelt es sich bei solchen vermeintlich „unglaublich guten Angeboten“ um pure Abzocke. Hier hilft der gesunde Menschenverstand. Merke: Gier frisst Hirn.
  2. Restschuldversicherungen sind in den meisten Fällen völlig unnötig.
    Bei Abschluss von Kreditverträgen bestehen viele Banken auf eine Restschuldversicherung, die der Bank die Zahlung der fälligen Raten auch bei Arbeitslosigkeit oder Tod des Kreditnehmers garantieren sollen. In den meisten Fällen ist eine solche Restschuldversicherung jedoch überflüssig und treibt die effektiven Zinsen des Kredits unnötig in die Höhe, teilweise bis über 30% p.a. Auch wenn eine Bank diesen Eindruck erweckt: Eine Restschuldversicherung darf nicht zur Voraussetzung für einen Kredit gemacht werden. Sinnvoll ist eine solche Versicherung nur bei hohen Kreditsummen und nur dann, wenn keine anderen Sicherheiten wie Lebensversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung vorhanden sind. Bei einem Kfz-Kredit ist das Auto Sicherheit genug.
  3. Es gibt kein generelles 14-tägiges Rückgaberecht.
    Auch wenn viele Leute davon ausgehen, dass sie quasi „auf Probe“ einkaufen können: Das universelle 14-tägige Rückgaberecht ist nur Legende, in Wahrheit gelten je nach Art des Einkaufs unterschiedliche Regelungen. Wer sich nach einem Einkauf im Geschäft anders besinnt und die Ware zurück geben möchte, obwohl sie einwandfrei ist, kann nur auf die Kulanz des Verkäufers hoffen. Bei Käufen über das Internet oder Telefon gibt es dagegen gesetzliche Regelungen zum Widerrufs- und Rückgaberecht. Trotzdem erst nachdenken, dann kaufen.
  4. Persönliche Informationen sollte man nicht leichtfertig verteilen.
    Wir haben hoffentlich inzwischen gelernt, wie wir sicher mit Karte bezahlen, beispielsweise Kreditkartendaten und Kontoinformationen nicht in jedes x-beliebige Webformular einzutippen, Kreditkarten nicht einfach aus der Hand zu geben und schon gar nicht PIN-Nummern irgendwo zu notieren. Was wir als nächstes lernen müssen, ist mit persönlichen Informationen im Web etwas diskreter umzugehen: Das Googeln potentieller Mitarbeiter oder Sexualpartner ist eine Selbstverständlichkeit – da sollte es genauso eine Selbstverständlichkeit sein, dass jeder darauf achtet, auch online keinen falschen oder negativen Eindruck zu erwecken. Mit Hilfe spezialisierter Personenensuchmaschinen kann inzwischen Jedermann regelrechte Personenprofile mit privaten Informationen aus unterschiedlichsten Quellen einsehen und für eigene – auch kriminelle – Zwecke nutzen. 
  5. „Lohnsteuer-Vorfinanzierung“ ist eine Zinsfalle
     Wer dringend Geld benötigt, kommt vielleicht in die Versuchung, eine errechnete Steuererstattung vorab „auszahlen“ zu lassen. Bei diesen Angeboten handelt es sich allerdings schlicht um extrem teure Kredite. Da ist es immer billiger, das Konto zu überziehen oder einen Verbraucherkredit aufzunehmen. 
  6. Mietkauf ist selten ein gutes Geschäft.
    Darüber habe ich schon in einem anderen Artikel ausführlich geschrieben: Kauf auf Raten ist ein schlechter Plan, wenn es sich um Konsumgüter handelt – denn die sind meistens nichts mehr wert, bevor der Kredit überhaupt bezahlt ist.
  7. Rabatte werden immer vorher auf den Preis aufgeschlagen.
    Das lernt jeder  Student der Betriebswirtschaft im ersten Semester: Der Endpreis wird aufgrund der Kosten, gewünschter Marge und einzuräumender Rabatte kalkuliert. „Rabatt, Rabatt, das lass Dir sagen, wird vorher immer draufgeschlagen.“ Wenn der Möbelhändler oder Eletrofachmarkt also 66% Rabatt einräumt, macht er damit trotzdem ein Geschäft. Und der dick rot durchgestrichene Preis ist in solchen Fällen meist ein Mondpreis, so dass der Endpreis kaum geringer ist als noch wenige Tage vor Beginn der Rabattaktion.
  8. (Größere) Einkäufe in Stressituationen vermeiden.
    Ältere Menschen, Menschen in Krisensituationen (wie Schulden, Todesfälle in der Familie), unerfahrene Konsumenten wie Schüler und Studenten sind besonders gefährdet: Größere Kaufentscheidungen sollten nie unter Druck getroffen werden. Angeblich „einmalige Gelegenheiten“, zum Beispiel der letzte Flatscreen aus dem Werbeangebot, dienen nur dazu, künstlichen Druck zu erzeugen und zum Kauf ohne vorherigen Vergleich mit Wettbewerbsangeboten zu verführen. In der Finanzbranche dient momentan die Abgeltungssteuer als Aufhänger, die Kunden zu bewegen, „noch schnell zu investieren, um dem Staat kein Geld zu schenken“. Beim Blick auf die Steuervorteile sollte jedoch die Rendite einer Anlage nicht außer Acht bleiben.
  9. Nur in Produkte investieren, die man versteht.
    Die Finanzbranche bringt ständig neue Produkte auf den Markt, die immer komplexer werden. Rolling-Discount-Zertifikate, Inhaberschuldverschreibungen, Hedgefonds: Wer die genaue Funktionsweise eines Produktes nicht kennt, kann auch das Risiko nicht einschätzen. Manche Produkte sind genau daraufhin entwickelt, hinter komplizierten Konstruktionen Kosten und Risiko zu verbergen. Also entweder bei einem vertrauenswürdigen Berater so lange nachfragen, bis Funktionsweise, Risiko und Kosten klar sind, oder die Finger davon lassen.
  10. Erst lesen, dann unterschreiben.
    Ja, auch das Kleingedruckte! Kürzlich ist  mir ein Verkäufer begegnet, der auch nach der Vermittlung diverser Leasingverträge immer noch nicht wusste, das diese sich automatisch verlängern, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden. Aber dem Verkäufer kann es ja auch egal sein. Hauptsache sein Kunde hat den Vertrag gelesen! (Das ist ein ganz normaler Bestandteil eines typischen Leasingvertrages – nur wissen muss man es…). Mindestens die Bedingungen von Versicherungen, z.B. Berufsunfähigkeitsversicherungen und großen Kredit- und Kaufverträgen sollten wirklich nicht ungelesen unterschrieben werden, da genau in diesen Bedingungen die Unterschiede zwischen verschiedenen Anbietern und damit auch Preis- und Leistungsunterschiede zu finden sind.

Diese Liste ist in keiner Weise vollständig – über (werbefreie) Ergänzungen in den Kommentaren würde ich mich freuen.

3 Gründe, warum Barzahlung gut für die Kaufkraft ist

Kreditkarten haben sich nach der weltweit ersten „Diners Club“ Kreditkarte 1949 seit Jahren als Standard-Zahlungsmittel etabliert. Nahezu jeder besitzt eine, meistens mehrere Kreditkarten. Die Kartenzahlung ist bequem und die Beträge werden erst einen Monat nach Zahlung abgebucht. Wo ist also das Problem?

Bargeld ist mehr wert als Plastikgeld

Da ist zum einen der so genannte „Disagio“, eine Gebühr von 3% bis 5% jeder Kartenzahlung, die der Verkäufer an die Kreditkartengesellschaft abführt. Selbstverständlich ist diese Gebühr nach den Gesetzen der marktwirtschaftlichen Preisfindung im Verkaufspreis enthalten. Dadurch werden im Prinzip alle unsere Einkäufe teurer, und zwar egal ob wir im Einzelfall per Karte bezahlen oder nicht. Umgekehrt gesehen lässt sich bei Barzahlung größerer Beträge relativ leicht ein Rabatt heraus handeln.

Der Begriff „Kaufkraft“ bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre diejenige Gütermenge, die mit einer Geldeinheit gekauft werden kann. Demnach besitzt Bargeld also einen höheren „Wert“ als Plastikgeld und sorgt damit eben für höhere Kaufkraft.

Kartenzahler geben mehr Geld aus

Es ist zudem erwiesen, dass Kunden, die mit Kreditkarte zahlen, mehr Geld ausgeben als bei anderer Zahlungsweise. Beispielsweise wirbt ein Kreditkartenunternehmen so für Akzeptanz im Handel:

Im Allgemeinen geben Kreditkarteninhaber bei Einzelhändlern mehr als mit jedem anderen Zahlungsverfahren aus. Die verzögerte Abbuchung ermöglicht deutlich größere Flexibilität bei der persönlichen Ausgabenplanung und schafft zusätzliche Kaufkraft. Die Zahl der Spontankäufe, die Verbraucher mit Bargeld oder Schecks nicht oder seltener machen können, ist bei Kartennutzern entsprechend höher.

Richtig in dieser Aussage ist sicher, dass die Zahl der Spontankäufe durch den Einsatz von Kreditkarten steigt. Fraglich ist allerdings, ob ein Spontankauf – am Ende ohne ausreichende finanzielle Reserven – den eigentlichen Zielen des Käufers dient. Denn das „spontan“ ausgegebene Geld steht schließlich nicht mehr für die geplanten, vielleicht wichtigeren Ausgaben zur Verfügung.

Oft genug verleitet das Plastikgeld in der Tasche sogar dazu, mehr Geld auszugeben, als man besitzt, denn das Zücken der Kreditkarte wird gar nicht so recht als Geldausgeben wahrgenommen. (Ich selbst schaue beim Unterschreiben des Kreditkartenbelegs meist noch nichtmal auf die Summe, weil es gefühlsmäßig so wenig mit echtem Geld zu tun hat.) Dann rutscht entweder das Konto in die roten Zahlen, oder Betrag wird in Raten an die Kreditkartenfirma zurückbezahlt. In beiden Fällen sind happige Zinsen – eigentlich immer über 10%, meist sogar deutlich mehr – fällig.

Hier die Definition von Kaufkraft aus der Wikipedia:

Als Kaufkraft der Verbraucherhaushalte bezeichnet man das in privaten Haushalten für Konsumzwecke verfügbare Einkommen, also denjenigen Betrag, der pro Haushalt vom Einkommen verbleibt, nachdem alle regelmäßig wiederkehrenden Zahlungsverpflichtungen (z. B. Wohnungsmieten, Kreditraten, Versicherungsprämien) bedient wurden.

Die Zinsen zusammen mit den Rückzahlungsraten verringern also die Kaufkraft des Konsumenten, anstatt wie im ersten Zitat behauptet, sie zu erhöhen.

Zinsen bekommen statt bezahlen

Wer vor einer Anschaffung den entsprechenden Betrag beispielsweise auf einem Tagesgeldkonto anspart, erhält zusätzlich noch Zinsen während der Ansparphase und vermehrt damit sein verfügbares Einkommen, ergo seine Kaufkraft. Ist es nicht viel attraktiver, Raten an sich selbst zu zahlen und dafür Zinsen zu erhalten, anstatt Raten plus Zinsen an die Bank zu zahlen?

Über Geld spricht man nicht!?

Viele Menschen lehnen es ab, sich mit finanziellen Themen zu befassen, weil das Geld dann ihrer Ansicht nach einen zu hohen Stellenwert erhält. Dabei ist das Gegenteil richtig: Ein wenig Kenntnis finanzieller Grundsätze hilft dabei, die privaten Finanzen im Griff zu behalten und ohne finanzielle Sorgen oder gar Schulden zu leben.

Egal, ob Du Schulden angesammelt hast und diese nun wieder loswerden willst, ob Du einen Weg zu finanzieller Sicherheit und Unabhängigkeit suchst oder eine solide Altersvorsorge aufbauen möchtest: Dieser Blog hält regelmäßig Tipps und Gedankenanregungen dazu bereit.

Dabei kann ich hier keine professionelle Finanzberatung – und schon gar keine Schuldnerberatung leisten – sondern nur Hilfe zur Selbsthilfe anbieten. Was ich hier schreibe, ist meine persönliche Meinung. Vieles habe ich selbst ausprobiert und es hat für mich gut funktioniert. Das muss nicht heißen, dass für Dich die gleichen Dinge funktionieren. Triff Deine eigenen Entscheidungen, ich übernehme keine Garantien.

Daher mein ernst gemeinter Rat: Wer in so ernsten finanziellen Schwierigkeiten steckt, dass er / sie die Miete oder andere existenzielle Dinge nicht mehr bezahlen kann, muss jetzt handeln und SOFORT Hilfe bei einer Schuldnerberatungsstelle suchen, am besten zunächst telefonisch. Die Beratung dort kostet nichts, ist vertraulich, und hilft dabei, die Finanzen wieder in den Griff zu bekommen. Lass Dich AUF KEINEN FALL blenden von angeblichen Kreditangeboten ohne Schufaprüfung oder ähnliches: Statt Hilfe zu bekommen wird man dort nur noch mehr Geld los.